Montag, 15. Mai 2017

Endlich gemeinsam!


Letzte Woche habe ich geschrieben, dass ich meinem Sohn gerne irgendwann vom gewonnenen Endspiel gegen den FC berichten möchte. Auch wenn wir nicht als Sieger vom Platz gegangen sind, haben wir trotzdem irgendwie gewonnen: Emotional. 

Montag, 8. Mai 2017

Das Feuer muss weiter brennen!


Ich habe am Samstag gezittert. Also, so richtig gezittert. Nicht dieses Zittern, mit dem DSDS-Zuschauer und Lottospieler jeden Samstagabend vor der Glotze sitzen. Ich habe nicht gehofft, dass irgendein Goldkehlchen die Töne trifft oder mein Kulli zufällig an der richtigen Stelle das Papier berührt hat. Ich habe gezittert, weil ich Angst um meinen Verein hatte. 

Sonntag, 30. April 2017

Lieber Fußball-Gott,



Ich weiß, es ist Sonntagabend. Es tut mir auch leid, dass ich dich an deinem freien Tag belästigen muss. Der HSV spamt dir wahrscheinlich auch schon wieder das Postfach zu. Es geht aber nicht anders. Ich fürchte um die Existenz meines geliebten Klubs und erhoffe mir von dir Beistand, denn anders bekommen es die Deppen offenbar nicht mehr hin. 

Montag, 24. April 2017

Emotional schon abgestiegen


Durch die Niederlage gegen Freiburg wird's wohl nix mit Europa nächstes Jahr. Wir hätten es auch nicht verdient, wenn man ehrlich ist. Vielleicht ist jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem sich Trainer, Spieler und Verantwortliche eingestehen: Es geht nur noch darum, nicht abzusteigen. Dieses ständige "Wir schauen nur auf uns" geht sonst mächtig in die Hose. 


Montag, 3. April 2017

Da hilft auch kein Yoga mehr!


Perfektes Wetter, Bierchen in der Hand und endlich wieder Stimmung in der Nordkurve. Es hätte so schön sein können – wäre da nicht dieses Spiel, das sich Fußball nennt. Das 3:3 gegen den VfL Wolfsburg zeigte mal wieder, dass die Heimspiele in dieser Saison nicht mehr sind als eine für die Fan-Nerven ziemlich belastende Aneinanderreihung von mehr oder weniger gewollten Handlungen einiger hochbezahlter Fußballprofis mit dem Bayerkreuz auf der Brust. 

Sonntag, 19. März 2017

Nur Balletttänzer auf der Baustelle


Unserem Spiel fehlt im Moment vieles, vor allem aber ein Tor. Schon gegen Atlético konnten wir nicht am Wunder schnuppern, weil unsere Offensivkräfte im Moment nur zum Warmschießen des gegnerischen Keepers auf dem Platz stehen. Gegen Hoffenheim 
hätten wir eine gute Leistung in der ersten Halbzeit mit einem Tor belohnen müssen. Doch am Ende stehen wir ohne Tor und ohne Punkt da, jedoch mit der Erkenntnis, dass die Zeit der Schönspielerei endlich vorbei sein sollte.

Freitag, 10. März 2017

Alles auf Anfang – mal wieder!


So, dann drücken wir mal auf den Restart-Knopf. Heute Abend heißt es: Alles auf Anfang. Mal schauen, zu was die Trainerentlassung gut war. Vielleicht haben die Spieler, vielleicht haben wir Fans diesen Schritt gebraucht. Emotional und sportlich haben wir uns zuletzt in Richtung Armageddon bewegt. Vielleicht war die Entlassung von Roger Schmidt aber auch nur die erneute oberflächliche Korrektur von viel tiefer sitzenden Problemen. 

Mittwoch, 1. März 2017

Was ist nur mit meinem Bayer los?


Normalerweise hättet ihr längst etwas von mir gehört. Spätestens zwei Tage nach jedem Spiel habe ich in der Regel ein paar mehr oder weniger sinnvolle Sätze zusammen, die ich der Öffentlichkeit zumuten kann. Ich schreibe nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern weil es mir Spaß macht. Nach dem Spiel gegen Mainz aber hatte ich zum ersten Mal seit dem Start von Pillenliebe keine Lust, etwas zu schreiben. Die Zeit hätte ich gehabt, aber sie war mir zu schade, um mir Gedanken über die Werkself zu machen. 

Sonntag, 19. Februar 2017

3:1 gegen Augsburg: "Papa, warum spielen die wieder so gut?"


Darf man das schon Trendwende nennen? Ich weiß nicht recht. Das 3:1 gegen Augsburg zeigt zwar, dass wir wieder schönen Fußball spielen und damit gewinnen können. Die Leistungssteigerung von peinlich schlecht (HSV) zu überraschend gut (Frankfurt, Augsburg) kommt aber so unerwartet, dass ich ihr noch nicht trauen möchte.